

Trotz der erheblichen Fortschritte bei den Rechten von LGBTQ+ in den letzten Jahren erleben viele LGBTQ+-Individuen nach wie vor Diskriminierung in ihrem privaten Leben und am Arbeitsplatz. Daher haben wir fünf Ansätze zusammengestellt, um einen freundlichen Umgang mit LGBTQ+ am Arbeitsplatz zu fördern.
Nimm nicht an, dass deine Mitarbeiter*innen sich von selbst an unausgesprochene Inklusionsrichtlinien halten, sondern, erstelle klare formelle Richtlinien. Diese sollten die Haltung deines Unternehmens in Bezug auf LGBTQ+-Rechte definieren und Menschen aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen umfassen. Dieselben Prinzipien sollten auch auf deine Einstellungsverfahren angewendet werden, in denen Vorurteilen kein Raum gegeben werden darf. Des Weiteren sollte eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Diskriminierung, sei es von Mitarbeitenden oder der Kundschaft, konsequent durchgesetzt werden. Sorge dafür, dass klare Konsequenzen für jegliche Form von diskriminierendem Verhalten festgelegt sind.
Wenn es darum geht, die Prioritäten deiner LGBTQ+-Mitarbeiter*innen zu verstehen, ist der einfachste Ansatz, aktiv auf ihre Perspektiven zu hören. Nimm ihre Bedürfnisse und Anliegen ernst und lasse dich von ihren Erfahrungen inspirieren. Halte deine Türen stets offen für die Weiterentwicklung deiner Richtlinien. Deine Mitarbeiter*innen sind diejenigen, die tagtäglich in die Unternehmenskultur eintauchen, und daher besitzen sie wertvolle Einblicke in notwendige Veränderungen. Es ist allerdings wichtig, ihnen nicht allein die Last aufzuerlegen, dich und deine Kollegschaft zu unterrichten.
Ganz gleich, wie viele LGBTQ+-Mitarbeiter*innen in deinem Unternehmen tätig sind, solltest du dir bewusst sein, dass es nicht ihre Aufgabe ist, dich über dieses Thema aufzuklären. Stattdessen ist es besser, eigenständig die Initiative zu ergreifen und dazuzulernen. Du könntest auch in Erwägung ziehen, mit professionellen Organisationen zu kooperieren, die Beratung, Schulungen und Unterstützung anbieten.
Sorge dafür, stets gut informiert über Angelegenheiten der LGBTQ-Gemeinschaft zu bleiben und ihre Stimme zu sein. Unabhängig von der Größe deines Unternehmens hast du eine Verantwortung in deiner Gemeinschaft, da deine Entscheidungen Auswirkungen auf Menschen haben. Indem du LGBTQ-bezogene Themen in deine Kommunikation integrierst – sei es in den sozialen Medien, Newslettern oder Blogs –, kannst du auf hervorragende Weise deine Unterstützung zeigen. Damit setzt du nicht nur ein Zeichen für deine LGBTQ-Mitarbeiter*innen, sondern verdeutlichst auch deine Verpflichtung, eine inklusive Umgebung zu schaffen.
Eine weitere wunderbare Möglichkeit, deine Haltung zu kommunizieren, ist die Teilnahme an Veranstaltungen, die die LGBTQ-Gemeinschaft feiern. Solche Events finden in verschiedenen Ländern weltweit statt, wobei die Pride-Paraden zu den bekanntesten gehören. Darüber hinaus kannst du durch Spenden oder die Teilnahme an Fundraising-Initiativen für LGBTQ+-Organisationen einen Beitrag leisten.
Nachdem wir verschiedene Wege zur Förderung der LGBTQ-Inklusivität in Unternehmen beschrieben haben, würden wir uns freuen, mehr darüber zu erfahren, welche Schritte du unternommen hast oder möchtest, um Inklusivität an deinem eigenen Arbeitsplatz zu fördern.
Du kannst gerne deine Erkenntnisse zu diesem Thema mit uns teilen.